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Hurra, endlich haben wir es geschafft, den geborenen Komiker Otto Waalkes davon zu überzeugen, dass seine in bisher unzugänglichen Oberstübchen und Unterschubladen schlummernden Bilder und Zeichnungen nicht länger im Verborgenen bleiben dürfen.

Das Maleratelier ist Otto ja nicht fremd, jetzt hat er es wieder entdeckt und verbringt so manchen Tag darin, um mit Freude und Hingabe seine neuen Bilder zu Papier oder Leinwand zu bringen. Auf der Suche nach Ideen kreuzt und quert der Ostfriese durch die Kunstgeschichte und den Archipel seiner eigenen Erfindungen und fördert wahre Schätze zu Tage: Ottifanten in allen Lebenslagen tummeln sich ungewohnt farbenfroher Umgebung, und auch der Künstler selbst passt in diesen Rahmen, selbst dort, wo er herauszufallen droht.

All diese Neuentdeckungen haben eines gemeinsam: die typische, für alle Fans unübersehbare Otto-Waalkes-Manier, deren Komik jede Kunstanstrengung so mühelos wirken lässt. Denn dass diese Komiker-Legende künstlerisch versiert ist, dürfte nicht nur für den Kenner bei so viel handwerklicher Fertigkeit und Detailverliebtheit spätestens auf den zweiten Blick offensichtlich sein.

Ottos feurige Liebe zur Kunst entbrannte schon früh, und das keineswegs auf Sparflamme sondern so lichterloh, dass es für den jugendlichen Liebhaber nach dem Abitur nur eine Wahl gab: Freischaffend bildende Kunst studieren zu wollen. Auch als sein großer Traum am Studienplatzmangel zerplatzte, war Ottos Leidenschaft für die Malerei ungebrochen.

So studierte er eben 8 Semester Kunstpädagogik. Schülern blieb der Kunstlehrer Otto Waalkes dann allerdings erspart, denn um sein Studium finanzieren zu können, hatte der sich inzwischen im Showgeschäft einen Namen gemacht: „Otto" wurde rasend rasch zum Begriff und seine musikalisch grundierten Standups immer erfolgreicher: Aus Hamburgs legendärem „Onkel Pö" ging´s ins Audimax und von da aus hinaus in den gesamten deutschlachenden Raum.

Bei Hochschullehrern wie Bazon Brock und Rudolf Hausner entwickelte der Student Waalkes zeitgleich seine künstlerische Begabung, wohl wissend, dass die angestrebte Perfektion für ihn genauso wenig erreichbar sein würde, wie für die Meister aller Zeiten und Malklassen.

Erhalten hat sich aus Ottos Frühwerk unter anderem ein „Junges Mädchen mit Schal und Pelzmütze", das auf altmeisterliche Art den Stand seiner handwerklichen Ausbildung dokumentiert, indem es dem Betrachter die Illusion vermittelt, die einzelnen Wollfäden anfassen zu können und die Leichtigkeit des Seidenschals fühlen zu können.

Seine Malstil hat sich über 40 Jahre selbstverständlich verändert und weiterentwickelt: Der Otto-Stil ist lockerer und variabler geworden, so dass jedes einzelne seiner Bilder für eine spezielle Überraschung gut ist. Wenn das so weitergeht wird die deutsche Kunstgeschichte vielleicht nicht ganz umgeschrieben, zumindest aber um eine ottifantastische Fußnote ergänzt werden müssen.

 

 


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