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Thomas Perl wurde 13.01.1962 in Köln geboren. Von 1981-1997 studierte er Zeichnen und Druckgrafik an der Fachhochschule in Münster, 1986 bekam er das Abschlussdiplom, danach beschäftigte er sich intensiv mit der Bildhauerei und nahm Stunden bei Prof. J. Heydemann und Ernst Schlüter.

Während des Studiums veranstaltete Perl zahlreiche vielbeachtete Einzelausstellungen. Thomas Perl erhielt 1984 und 1987 ein Stipendium der Aldegrever-Gesellschaft im Bereich Druckgrafik, 1987 im Bergbau (Zeichnen unter Tage). 1986 schloss er sein Studium mit dem Staatsexamen ab. 1989 wurde er durch die Galerie Osper Köln gefördert, indem selben Jahr heiratete er. 1990 begann die Zusammenarbeit mit der Galerie Jaeschke, außerdem erhielt er einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Fachhochschule Münster.

Perl ist ein vehementer Protagonist der Urtugenden des "Informell". Seine gestische Spontaneität ist gepaart mit einem sicheren formalästhetischen Instinkt - eine Dokumentation seiner inneren Befindlichkeit. Gegenständliche Darstellungsformen und rational reflektierte Denkprozesse treten in den Hintergrund, um die spontane Mitteilung nicht um ihrer Sinnlichkeit zu berauben. Seine Urlaubseindrücke (Spanien, Frankreich, Dänemark) und erlebte Situationen spiegeln sich in seinen Arbeiten wieder.

Perl studiert Umgebungen, um z.B. in seinen Bildern die Kraft des Wassers durch Erosion und die dadurch hervorgerufene Strukturierung und Formbildung in seiner Interpretation darzustellen. Es handelt sich dabei um Gestaltungen, die aus der spannungsvollen Auseinandersetzung des Aufeinanderwirkens unterschiedlicher Energien und Materialien hervorgerufen werden. Perl geht jedoch noch weiter, indem er die Natur selbst zur Entstehung seiner Bilder heranzieht, wenn er mit Sand, Erde oder Ton seine Blätter färbt. 1994 begann er Anfertigungen von mehreren Lithografien, bei der Firma Mathieu AG in Dielsdorf und die Zusammenarbeit mit der Galerie Alexander E. Räber in Zürich. 1997 veröffentlichte Perl die Künstlermonografie, Autor Gerd Biegel. 2000-2001 bekam er von der Universität Paderborn einen Lehrauftrag, Zeichnerische Darstellung. Seit 2012 gibt es seine konfigurierbaren Stahlskulpturen.

 


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Web: www.galerie-jaeschke.de

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Adresse: Schuhstraße 42, 38100 Braunschweig

Fon: +49 531-243 12-0

Fax: +49 531-243 12-22

 

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