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Künstler

  • Der Künstler mit dem ursprünglichen Namen Ralf Winkler legt sich im Laufe seiner Schaffenszeit in der ehemaligen DDR eine Reihe an Pseudonymen zu, von denen sich letztendlich "A.R. Penck" behauptet. Dieser chamäleonartige Namenswechsel ist eine listige Antwort auf die dogmatische Kulturpolitik der DDR, denn Kunstwerke können unter verschiedenen "Tarnsignaturen" leichter in den Westen geschafft werden. Zum anderen verweist das Pseudonym Penck auf den gleichnamigen Geologen und Eiszeitforscher (Albrecht Penck), den der Künstler schätzt und mit seinem Werk in Zusammenhang bringt.

    Nach einer Lehre als Werbezeichner bei einer Dresdener Agentur ab 1956, während der sich Penck nebenbei die Grundlagen der Malerei selbst erarbeitet, schlägt er sich - von der Kulturbehörde der DDR wiederholt schikaniert - als Briefträger, Heizer und Nachtwächter durch. Anfang der sechziger Jahre entstehen erste Bilder mit jenen extrem reduzierten, an prähistorische Zeichen erinnernden Figuren, die von nun an seinen Stil kennzeichnen.

    Eine Auseinandersetzung mit Mathematik, Kybernetik und Informationstheorie führt Mitte der sechziger Jahre zu den "System- und Weltbildern". Während diese, wie auch die ab 1968 folgenden "Standartbilder" eine diagrammhafte Schematik aufweisen, erweitert sich das Bildspektrum ab den siebziger Jahren durch plakative Farbakzente und großflächige, komplex gefüllte Bildformate. In seinen Bildern bedient er sich Strichmännchen und grafischer Bildzeichen, die an Höhlenmalerei, asiatische Kalligrafie und Graffiti erinnern. So entstanden seine Standart-Bilder. Unter diesem Begriff versteht Penck eine Kunstrichtung, die so einfache, archaische Bildzeichen verwendet, dass jeder Betrachter die entstehenden Bilder zu durchdringen vermag – wie etwa Verkehrsschilder oder Warenzeichen.

    Das symbolhafte Zeichenrepertoire überträgt Penck auch auf den dreidimensionalen Raum in Form von Holzskulpturen, die ab 1982 auch in Bronze gegossen werden. Seit 1969 bekam er jedoch zunehmend Probleme mit dem Staatssicherheitsdienst der DDR: Pencks Bilder wurden beschlagnahmt, seine Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR (VBK) wurde abgelehnt. Im Mai 1979 gipfelte die Feindseligkeit ihm gegenüber: bei einem Einbruch in das Atelier Winklers wurden verschiedene Arbeiten und Aufzeichnungen vernichtet. 1980 erfolgt die Ausbürgerung in die BRD, die ihn längst als einen der wichtigsten Zeitgenossen erkannt hat - seit 1972 ist Penck mehrmals auf der documenta, 1984 auch bei der Biennale in Venedig vertreten. Nach einem Intermezzo in London und einer Professur in der Düsseldorfer Kunstakademie, fand 1987 A.R. Penck in Dublin (Irland) seine endgültige neue Heimat.

    Am 2.5.2017 ist der Künstler  in Zürich verstorben.

  • Wurde 1936 in Stockerau bei Wien geboren.

    In den Jahren 1982-1984 gestaltete Holzer zwei weitere Fenster für Braunschweiger Kirchen, in der Emmauskirche in der Weststadt und ein Farbfenster für das Braun-schweiger Marienstift.

    Holzer beherrscht die Technik des Siebdrucks wie kein anderer Künstler. Seine Blätter sind sorgfältig mit der Hand durchgeriebene Originale, von denen keines dem anderen gleicht.

    Hier zeigen wir Ihnen eine Auswahl von Werken des Künstlers.

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    Anna Flores

    Anna Flores, geboren 1969 in Duisburg, Abitur am Landfermanngymnasium Duisburg, Ausbildung zur Schauwerbegestalterin, Abschlussprüfung 1. Platz an der Niederreihnischen Industrie- und Handelskammer, 7 Jahre Galerietätigkeit, Galerie Artwork, Duisburg, Galerie Grafic & Arts, Mülheim an der Ruhr, Freischaffende Künstlerin seit 1998.

     „Komponieren“; so nennt die Mülheimer Künstlerin Anna Flores die Auseinandersetzung mit Farbe, Form und Fläche. Unter Verwendung verschiedener Techniken und Materialen geht Flores Ihren eigenen Weg; und so entstehen unverwechselbare Bilder, die gefallen.

    Ein Gang durch das Atelier der Anna Flores ist ein Rausch der Farben; der Fußboden gleicht einem Gemälde von Jackson Pollock; die Wände zieren unzählige Farbstudien; Farbtuben stapeln sich neben Sprühdosen, Lacken, und Pigmenten. Sand, Papierrollen, alte Tischdecken… alles findet Verwendung in Ihren Bildern. In Collagetechnik und Handsiebdruck kombiniert mit Malerei hat Flores eine unverwechselbare, ausgefallene Bildsprache gefunden.

    Stilsicher und unverkrampft unternimmt sie Streifzüge durch die Kunstgeschichte und wagt dabei die Gratwanderung zwischen Klassik und Kitsch.

    Die Ornamentik spielt in ihren Werken eine wichtige Rolle; so rücken Muster, Formen und Dessins in der Vordergrund; sind Hauptbestandteil der Werke; spielen sie im wirklichen Leben doch eher eine untergeordnete Rolle. Figuren erscheinen nebensächlich, wenn auch ihr Dasein maßgeblich ist.

    So porträtiert Flores in einer Bildreihe verschiedene „ Damen“ aus der Kunstgeschichte; Eleonora von Toledo; Venus oder Mädchen mit Perlenohrring…,um nur einige zu nennen. Sie scheinen hinter einen Vorhang hervor zu kommen und finden auf erfrischende Weise Ihren Weg aus der Renaissance ins hier und jetzt.

    Auch Ikonen aus kürzlich vergangen Tagen, vor allem Audrey Hepburn, gelangen auf diese eigenwillige, nuancierte und verneigende Weise zu fortwährenden Ruhm.

    In einer anderen Werkreihe, genannt „ ICONS“, verwandelt Flores Ikonen aus Film, Kultur, Alltag und Kunstgeschichte in trendige, quadratische Wunder im Handtaschenformat.

    Ob Mona Lisa, Röhrender Hirsch oder Fiat 500, … einzigartig ist ihre Art sich unseren „ Göttern des Alltags“ zu nähern; mal ironisch, mal verspielt, mal verbeugend.

    Kunst zum Sammeln, Kunst, die süchtig macht.

     

  • Armin Mueller-StahlJahrgang 1930, gehört ohne Zweifel zu den klassischen künstlerischen Mehrfachbegabungen der deutschen Kultur-Geschichte wie Hermann Hesse, Ernst Barlach, Oskar Kokoschka, um nur einige zu nennen.
    Armin Mueller-Stahl, der bedeutendste lebende deutsche Schauspieler, studierter Konzertgeiger, sagt von sich: „Das Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich einfach zusammen.“

    Er zeichnet und malt seit Jahrzehnten auf Papier und Leinwand: Gesichter, Charakterstudien, Figuren, Gesten, Szenen und Gedanken. Auch vor keinem seiner Film-Drehbücher macht er dabei halt, sie sind visuelle Tagebücher. Er, der sich schon vor vielen Jahren in „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ mit Thomas Mann beschäftigte, spielte in der Verfilmung des Romans „Die Buddenbrooks“ die Rolle des alten Konsuls Jean Buddenbrook.

  • Brigitte Anders wurde in Höxter geboren und wuchs in Meißen auf. Von 1948 bis 1950 studierte sie bei Professor Brüllmann an der freien Kunstschule Stuttgart, anschließend bis 1954 bei den Professoren Hils, Brachert und Daudert an der staatlichen Akademie Stuttgart. Ihrer Familie zuliebe legte sie eine schöpferische Pause ein und widmet sich erst seit einigen Jahren wieder ausschließlich ihrer Kunst. Von Studienbeginn an beschäftigt sich Brigitte Anders mit größter Faszination mit dem Thema "Mensch". Brigitte Anders verwendet vorwiegend Kaltbronze, Hartstuck, Ton und Beton. Von vielen Arbeiten sind jedoch auch Abgüsse in Bronze entstanden. Aus Kostengründen verwendet sie dieses Material eher selten, da Brigitte Anders es sich auch zur Aufgabe gemacht hat, den weniger wohlhabenden Kunstfreunden Zugang zu ihrem Schaffen zu ermöglichen.

    Brigitte Anders ist am 21.7. 2017 verstorben.

  • Der Künstler wurde 1935 in Granada geboren. Stark beeinflusst durch Georg Gresko und Paul Wunderlich entwickelte er bald seinen unverkennbaren Stil.
    In einer Bilderwelt voller erotischer Träumereien und künstlicher Paradiese tritt eine Wiederkehr des Schönen in surrealem Gewand faszinierend zutage.

  • 1966 geboren in Wolfsburg, Sohn des Bildhauers Jürgen Weber | 1986-1988 Ausbildung als Steinbildhauer, Bronzegießer und Ziseleur | 1993 Bildhauerdiplom und Meisterschüler bei Joachim Schmettau an der Hochschule der Künste Berlin (UdK) | 1993-1997 Assistent an der TU Braunschweig | 2000 Berufung zum Professor für Grundlagen der Gestaltung/ Zeichnen an der FH Magdeburg | seit 2006 Professur in Dessau, Fachbereich Architektur der Hochschule Anhalt

    Carl Constantin Weber ist verheiratet, Vater von drei Kindern und lebt in Potsdam.

  • Charles KaufmannCharles Kaufman ist ein amerikanischer Künstler mit Ateliers in den USA und Deutschland.

    Nachdem er viele Jahre als Freiberufler Cartoons und Illustrationen erschaffen hat und parallel dazu als Creative Director in einer Werbeagentur tätig war, griff Kaufman zum Pinsel und begann zu malen.

    Seit 1995 ist er hauptberuflich als Maler tätig und seine Werke werden seitdem in vielen Ausstellungen präsentiert.

    Seine Werke stellt der Künstler in Galerien sowie in anderen Örtlichkeiten in den Vereinigten Staaten und in Europa aus.

    Die Arbeiten von Charles Kaufman wurden in über 100 Publikationen weltweit veröffentlicht.

    Er hat bereits Illustrationen und Comics für viele Zeitschriften, Magazine und Firmen erstellt, darunter sind McDonalds, Wall Street Journal, Hewlett-Packard, MacAddict(hier schrieb er eine Anleitung zum richtigen Animieren, er schuf Kunst und Animationen für CD-Beilagen, Wall Street Journal Europe, Titelbild der Zeitschrift–“Focus“, Süddeutsche Zeitung, Five to Nine, Idea Fixa, "Göooo 7","Mail Me Art", 2004 New Pop Music Festival, Psychologie Heute, PC Professionell, MacFormat, Finanztest, Manager Magazin, Tchibo Magazin, TOPHAIR, abenteuer & reisen, pablo, Neue Medien, CineChart, MacMagazine, Zeichentrickfilm, PC Professionell, MacFormat, Finanztest, Manager Magazin, Familie & Computer, Eltern mit Kindern reisen, Computer - Künstler, Digital Video, Schöner Wohnen, Zuhause Wohnen, Der Kunsthandel, Rip Off Comix, U- Comix, Werben & Verkauf, Meier, einstein magazin, Rhein-Neckar Zeitung, Stadtblatt, Heidelberg aktuell, Kultur Kaleidoskop, Neues Wohnen, Zeichentrickfilm, britisches Humor- Magazin Punch, The Stars and Stripes, Overseas!, Willamette Week, Passagen, Heidelberg Journal, Hamburger Abendblatt, Editor & Publisher, The Portland Enquirer, Downtowner, Oregon Business, Car Review, Art Shop International, Auto Week, The Oregonian und viele mehr.

    Braunschweiger Karneval-Gesellschaft: Orden für den Karneval 2010-2011 und 2011-2012.

    Er illustrierte und schrieb mehr als fünf Bücher, darunter sein jüngstes Werk: "Sketches",“Five Hundred and Forty Women“. "Detail Views", "The Land of the Giant Toasters", "The First Collection of Fred and Frank comics". Illustrierte mehrere Bücher: Flash 5 Cartooning, Art Nürnberg, Financial Accounting Theory, Ski Europe (6 annual books), Whole Europe Escape Manual: England, Whole Europe Escape Manual: Germany, Whole Europe Escape Manual: France. Rekken En Strekken - Netherland's Cartoon Festival Winner's Book . "Literature, Grade 10" from Houghton, Mifflin, Harcourt Publishers.

    Charles Kaufmans fantasievolle Unikate und Auflagen gehören zum Bestand vieler Sammlungen weltweit.

    Der Betrachter sieht ansprechende, optimistische, witzige, fröhliche Kunstwerke, deren Leichtigkeit Spaß am Malen und Spaß am Leben transportieren.

  • Christel LechnerChristel Lechner (*1947) absolvierte in den Jahren 1978 bis 1981 eine Ausbildung zur Keramikerin in Landshut und machte 1982 die Meisterprüfung an der damals so genannten Werkkunstschule Münster. In den darauffolgenden Jahren hatte sie einen Lehrauftrag für Keramik an der Universität Bochum. Nebenbei gründete Christel Lechner mit ihrem Mann dem Künstler und Keramik-Installateur Peter Lechner in der frühen 1970er Jahren den Lechnerhof. Seit 1986 arbeitet sie mit Kunst-Keramik, ihre Hühner wurden überregional bekannt und seit 1988 zeigt sie fast ausschließlich überlebensgroße Polystyrol/Beton-Konstruktionen. Seit 2001 ist sie alleinige Betreiberin der Großwerkstatt.

    Christel Lechner entwirft lebensgroße Betonfiguren. Ihr Vorbild: Menschen, wie man sie täglich trifft. Diese Vorliebe ist ihr Markenzeichen. Die Künstlerin beobachtet alltägliche Situationen und setzt diese fern von jeglicher Parodie getreu ihrem Motto „Gelebtes Leben ist die menschlichste Form der Schönheit“ um. Gemein ist ihren „Alltagsmenschen“ die zumeist üppige Leibesfülle, aufgrund derer sie nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal entsprechen. Doch der alltägliche Mensch im Leben ist nicht perfekt! Und genau diese fehlende Perfektion verleiht Christel Lechners Figuren ihre besondere Authentizität.

    Dem Entwurf folgt die Umsetzung in Kunststoff. Abschließend werden die Arbeiten mit Beton beschichtet. Durch die Betonschicht sind die Figuren hitze- und frostbeständig.

     

     

     

    INSZENIERUNGEN und Ausstellungen im öffentlichen Raum u.a.:

    Amsterdam (Niederlande)
    Wels (Österreich)
    Galerie in Haarlem (Niederlande)
    Park von Beervelde, Gent (Belgien)
    Märkisches Museum, Witten
    Witten Innenstadt
    Langenfeld Innenstadt
    Potsdamer Platz Arkaden, Berlin
    Schmallenberg, Innenstadt
    Kulturzentrum Kammgarn, Kaiserslautern
    Parkausstellung, Bremen
    Parkhotel, Rheda-Wiedenbrück
    Schlosspark Nörten-Hardenberg

  • 1967 geboren in Rottach-Egern
    1987 Besuch der freien Kunstschule in Stuttgart
    1988 - 1992 Studium in Modedesign an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim
    seit 1992 sind die Unikate von Christiane Bstock in Ausstellungen in Süddeutschland zu sehen.
    Die traditionellen Tiermotive erleben ein Comaback, dass selbst die jüngere Generation mit Begeisterung erfüllt.
    "Gäbe es nur eine Wahrheit, könnten nicht hundert Leinwände über das gleiche Thema gemalt werden."
    Pablo Picasso

  • wurde am 13.06.1935 als Christo Javacheff in Gabrovo Bulgarien) geboren. Nach seinen Studienjahren an den Akademien von Sofia und Wien 1951 bis 1956 arbeitete Christo zunächst unter dem avantgardistischen Theaterregisseur Emile Burian in Prag als Bühnenbildner.

    1958 ging er nach Paris, wo er sich für eine kurze Zeit der Gruppe "Nouveaux Realistes" anschloss und mit seinen sog. Empaquetagen, der Verpackung banaler Alltagsgegenstände begann. Seit 1964 lebt der Künstler in New York. Nach der Verpackung und Verhüllung vertrauter Objekte unserer täglichen Umgebung zu Beginn der sechziger Jahre dehnte Christo seine Aktivitäten nach und nach auch auf den urbanen Bereich und die Landschaft aus: Ganze Gebäude, wie z.B. 1968 die Kunsthalle in Bern, und ganze Landschaftsstriche, wie mit dem Projekt "Wrapped Coast" an der Küste Little Bay vor Sydney,1969, wurden mit riesigen Stoffbahnen "verpackt".

    Vor der Realisierung erarbeitet sich Christo seine Projekte in zahllosen Zeichnungen, Collagen, Modellen und Druckgraphiken, die später wiederum jeweils den Werdegang von der Idee bis zur Ausführung aufzeigen. In viele seiner Entwürfe integriert Christo Texte und Photographien. Konsequenterweise bevorzugt er daher für seine Graphiken die jeweiligen Techniken, die sich zur Reproduktion von Photographie und Text besonders eignen:
    Siebdruck und Lithographie.
    Seine Einstellung zur Grafik ist sachlich-nüchtern: Sie dient der Verbreitung seiner künstlerischen Ideen bzw. der Dokumentation seiner "Kunstwerke auf Zeit". Seit seiner Heirat verwirklicht Christo alle Projekte in Zusammenarbeit mit seiner Frau. Die Realisation seines ehrgeizigsten Projektes, die Verhüllung des Reichstages 1995 in Berlin, wurde zu einem einmaligen Kunsterlebnis in Deutschland.

  • Devin MilesEr schloss eine Lehre in einem handwerklichen Beruf ab und ist seit 1993 als freischaffender Künstler tätig. Er beschäftigte sich zunächst mit Grafikdesign und Malerei, bevor er 2001 seine Erfahrung im Bereich des Siebdruckes umsetzte.

    In einer gelungenen Symbiose aus Siebdruck und Malerei, schuf Miles eine ihm eigene, neue Stilrichtung der Moderne. Die von ihm entwickelte Technik besteht aus einer Symbiose aus Siebdruck und Malerei. Sie wird als eine ‚neue Stilrichtung der Moderne’ beschrieben.

    Er ist ein bedeutender Künstler der Gegenwartskunst. Infolgedessen gilt der Künstler Devin Miles als einer der „Shooting - Stars“ der deutschen „Modern Pop-Art“ - Kunstszene.

    Künstlerische Vorbilder und Wesensverwandte sind für Miles vor allem Robert Rauschenberg und Jasper Johns.

    Seine Bilder strahlen an Leuchtkraft, die Ausdrucksformen seiner Werke demonstrieren die besondere Attraktivität seiner kreativen Schaffensweise.

    Miles Bilder sind in verschiedenen Kunst-Galerien und Bankhäusern zu sehen.

    Kunstkenner und Kunstsammler wissen um die besondere Wertschätzung seiner werke. Sie setzen nicht ohne Eigeninteresse auf das Zukunftspotential und auf die Wertsteigerung seiner unverwechselbaren künstlerischen Ausdruckskraft. Zahlreiche Einzelausstellungen in Köln, Berlin, Potsdam, München, Wien und New York begründeten Miles’ Ruf. Mittlerweile erhält er Aufträge aus der ganzen Welt.

  • Dieter Portugall1952 geboren in Lahnstein am Rhein. Seit 1986 hat er eine Druckerwerkstatt und ist freischaffend tätig. Über all die beruflichen Wege, die es im Laufe der vielen Jahre zu erkunden galt, hat Dieter Portugall auch viele andere Interessen, die er immer gepflegt hat. Als Beispiel sei hier sein leidenschaftliches Interesse an der Architektur aufgeführt, das immer wieder dazu geführt hat, das er alte Immobilien erworben und neu gestaltet hat.

  • Der Künstler wurde 1954 in Darmstadt geboren, aufgewachsen ist er in Düsseldorf und Meerbusch am Niederrhein, wo er auch sein Abitur machte. Bis 1981 studierte er Kunst, Kunsterziehung und Germanistik in Düsseldorf und Freiburg. Seit 1982 hatte Dirk Sommer zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Düsseldorf, Freiburg, Karlsruhe, Frankfurt, Mannheim, New York, Chicago etc. Die großformatigen Bilder des Künstlers, der sich selbst auch " Tigermann " nennt, können sowohl sehr farbintensiv als auch das genaue Gegenteil sein. Die Farbe scheint mit das wichtigste Stilmittel des Künstlers zu sein. Je nach Stimmung kann man sich zwischen sanften, hellen und gefühlvollen Tönen und kräftigen, dominierenden Tönen entscheiden.

  • Elvira Bachgeboren 1951 in Neuenhain im Taunus, besuchte die Staatlichen Glasfachschule Hademar.

    Studium bei Hann Trier an der Hochschule der Künste Berln von 1972 bis 1979
    arbeitete an der Schaubühne am Halleschen Ufer als Requisiteurin, Foyerdame und Souffleuse in Residence, Santo Domingo von 1972 bis 1981
    Artist in Residence, Santo Domingo 1982
    Teilnahme an der Documenta 7 in Kassel
    1986 bis 1992 regelmäßiger Arbeitsaufenthalt im Senegal.

    Die Frauen-Bildnisse von Elvira Bach sind deutschlandweit bekannt. Elvira Bach ist die einzige Frau, die sich unter den Jungen Wilden hervortun konnte und deren Bilder in der Tradition des Neoexpressionismus anerkannt werden. Von Beginn an widmete sich die Künstlerin der Darstellung der Frau und deren Stellung zwischen Geschlechter-rolle und Körperlichkeit.

  • Enrico PellegrinoEnrico Pellegrino, Jahrgang 1968, lebt als freischaffender Künstler in Kassel. Durch zahlreiche Ausstellungen in Galerien, in einem Museum und durch Ankäufe eines Geldinstitutes und der Stadt Kassel ist er über die Region hinaus nicht mehr unbekannt. Seine Malerei ist Ausdruck der Spannung zwischen gegenständlich und abstrakt. Landschaften, Interieurs und Portraits sind seine Themen.

    Eine vom Gegenständlichen gelöste Abstraktion gibt es so wenig wie eine Gegenständlichkeit ohne Abstraktion. Seine Bilder sind von großer künstlerischer Qualität.

    In der Rückgewinnung des Malerischen tritt gegenüber der Programmatik wieder die Kunst in den Vordergrund.

  • Ernst-Peter Rade wurde 1938 in Heidenau bei Dresden geboren. 1954-1960 machte er zunächst eine Ausbildung zum Textilgestalter und besuchte danach die Fachhochschule. Seit 1962 ist Ernst-Peter Rade als freischaffender Maler, Grafiker und Designer tätig. Er erfüllte außerdem einige Lehraufträge für Kunsterziehung. Hauptsächlich widmete er sich aber seiner Kunst und schuf zahlreiche Karikaturen und Zeichnungen für die Presse. Außerdem gestaltete Rade einige Plakate. 1978 eröffnete er sein Atelierhaus "Lindenhof". Studienreisen führten ihn durch fast alle europäischen Länder.

    Zahlreiche Ausstellungen zum Thema Tier und Natur, künstlerische Dokumentationen zu Vivaldi, Bach, Stockhausen und H. Friedrichs, dokumentieren die Entwicklung dieses aussagestarken, sehr außergewöhnlichen Künstlers, der außerdem einige sehr interessante farblich gestaltete "Aussagen zur Musik" vorgelegt hat.

     

  • Der aus Berlin stammende Künstler ist ein deutscher Schlager- und Deutschpopmusiker, Moderator und Schauspieler, der bekannt ist für seinen schwarzen Humor und seine raue Stimme.

    Er ist studierter Grafiker und ein Meister der Malerei mit Feingefühl für Farben und Formen. Acryl- sowie Ölbilder fertigt Frank Zander schon seit vielen Jahren mit Leichtigkeit und Hingabe. Ganz neu entwickelte er erfrischende und künstlerische Fischszenerien, bei denen es sich wiederum bestätigt: So wie der Charakter des Menschen, so sein künstlerisches Schaffenspotential.

    Der sympathische Lebemann der deutschen Schlagerszene mit der berühmten Reibeisenstimme malt herrliche, bunte und mit Humor beflügelte Bilder. Die Originale sind "echte Zander" und erfreuen den Betrachter. Ein neuer Stil, der die Phantasie anregt.

    Und das sagt der Künstler selbst:
    "Viele kennen mich seit Jahren – ach was sag ich, seit Jahrzehnten nur als Sänger, Musiker, Moderator oder Reibeisenstimme. Neben der Musik ist meine zweite Leidenschaft aber auch das Malen und Zeichnen – im Telefonbuch bin ich sogar unter Gebrauchsgrafiker zu finden, das Studium ist aber schon einige Zeit her. Nach meiner letzten Gemälde-Ausstellung im September 2009 in Hamburg gab mir Herr Walentowski den Tipp: „Zeichne doch mal was echt Zandertypisches“.

    Nichts leichter als das! Der gute alte Zander-Fisch musste also als Motiv herhalten und so entstehen seit Monaten lustige, skurrile, seltsame oder auch philosophische Zander-Zeichnungen. Da gibt es die überaus beliebten Piccolöchen Fische, die Fußball-Kiek-Fische, die Wahl-Fische oder auch die Nachtschwester-Ingeborg-Fische – für jeden Geschmack ist was dabei... "

  • Gabriele Lockstädt1957 in Herford geboren
    1977 - 1982 in München Studium Bildende Kunst

    Die Künstlerin arbeitet bevorzugt auf Leinwand, meist in einer Mischtechnik
    aus Öl und Acryl. Ihre Arrangements zeigen Lebensfreude und hyperreale Szenerien.

    Die Künstlerin lebt und arbeitet heute in München.

  • Vita
    1953 in Aurachtal geboren.
    Ausbildung zum Graphiker,
    seit 1986 freischaffend.
    Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler
    und im Kunstverein Erlangen.
    1997 Kunstpreis des Kunstvereins Höchstadt öffentliche und private Ankäufe.
    Arthotek Nürnberg.
    Finanzbauamt Ansbach.
    Bayerische Staatsgemäldesammlung München.

    Einzelausstellungen
    PKI Galerie, Nürnberg,
    Galerie Aurum, Erlangen,
    Galerie Kocher, Fürth,
    Kunsthaus, Nürnberg,
    KunstRaum, Herzogenaurach

    Gruppenausstellungen
    „Lorem Ipsum“ BBK München,
    KunstHaus Kammerer, Erlangen,
    ART Nürnberg 1990 – 1993,
    Haus der Kunst, München, Große Kunstausstellung
    ...

  • Günther Uecker, der auf der Halbinsel Wustrow aufwuchs, studierte von 1949 bis 1953 Malerei in Wismar und an der Kunstakademie in Berlin-Weißensee. Im Jahr 1955 verließ er die DDR und setzte bis 1958 sein Studium bei Otto Pankok und anderen an der Kunstakademie Düsseldorf fort.

    Zu diesem Zeitpunkt entstanden erstmals die für ihn typischen Nagelbilder: dreidimensionale, weiß bemalte Reliefs aus Nägeln, die durch die Ausrichtung der Nägel und die Wechselwirkung von Licht und Schatten ihre eigene Dynamik erhalten.

    1961 wurde Uecker Mitglied in der von Heinz Mack und Otto Piene gegründeten Künstlergruppe ZERO. Die Gruppe stand für einen Neuanfang der Kunst, die gegen das deutsche Informel plädierten. Er beschäftigt sich mit Lichtmedien, erforscht optische Phänomene, Strukturreihungen und Schwingungsbereiche, die den Betrachter aktiv miteinbeziehen und diesen den visuellen Prozess durch motorische oder manuelle Eingriffs- und Veränderungsmöglichkeiten selbst beeinflussen lassen. Gemeinsam mit Gerhard Richter inszenierte er die Demonstration „Museen können bewohnbare Orte sein“. Die Aufführung des Terrororchesters in der Kunsthalle Baden-Baden, einer lärmenden Installation aus 20 Maschinen, Staubsaugern, einer Wäschetrommel sowie Hammer und Sichel, erregte bundesweit Aufsehen.

    Nach der Auflösung von ZERO und einer letzten gemeinsamen Ausstellung, setzte Uecker Nägel als sein Hauptgestaltungsmittel ein - ein Material, das bis heute im Zentrum seines Schaffens steht. Er beginnt mit der Übernagelung von Möbeln, Musikinstrumenten und Haushaltsgegenständen, kombiniert dann Nägel mit dem Lichtthema und entwickelt so Serien von Lichtnägeln und kinetischen Nägeln. Später bleiben Licht und Strom ein großes Thema, es werden aber auch natürliche Materialien wie Sand und Wasser in Raumkonzepte eingebunden.

    Zusammen mit Thomas Lenk, Heinz Mack und Georg Karl Pfahler war Uecker 1970 deutscher Vertreter auf der Biennale von Venedig. In den frühen Siebziger Jahren erfolgten Arbeitsaufenthalte in Südamerika, Afrika und Asien sowie von 1984 bis 1985 Aufenthalte in Japan, Sibirien, China, Island und der Mongolei. Seit den 1980er Jahren nimmt er in seinen Werken zu politischen Fragen Stellung: so etwa reagierte er auf die Katastrophe von Tschernobyl mit dem Zyklus „Aschebilder“. Weitere politische Bezüge finden sich bei seinen Werken über den Irak, Umweltprobleme und anderem. Als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf wurde er 1974 berufen und blieb dort bis 1995. Zu seinen Meisterschülern zählten Halina Jaworski, Klaus Schmitt und Matthias Hintz.

    Ueckers Gesamtwerk umfasst disziplinübergreifend Malerei, Objektkunst, Installationen, aber auch Bühnenbilder und Filme. 2004 konzipierte er das Freilichtbühnenbild für eine Aufführung des Wilhelm Tell von Schiller. Einen weiteren Höhepunkt in Ueckers künstlerischem Schaffen bildet der 1998 bis 2000 von ihm gestaltete Andachtsraum im Berliner Reichstagsgebäude.

    Zu seinem 75. Geburtstag eröffnete im März 2005 eine große Ausstellung mit den Werken Ueckers im Berliner Martin-Gropius-Bau. 2006 erhielt Uecker den B.Z.-Kulturpreis "Berliner Bär" und 2010 wurde er mit dem Jan-Wellem-Ring der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet.

    Seine Werke sind großen Museen und Sammlungen vertreten. Günther Uecker lebt und arbeitet in Düsseldorf und St. Gallen.

  • Wurde 1950 in Wolfsburg geboren, lebt aber in Braunschweig. Anatomisch identifizierbare Formen vernachlässigt Assmann, er spricht durch Anspielungen, vermittelt Ahnungen, bewegt sich in weiblich-männlichen Zwischenbereichen.

  • In seinen Skulpturen und Objekten entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen der Geometrik der Form und ihrem naturhaften Oberflächen.
    Die Kunstwerke von Hans-Peter Mader sind 100 % von Hand hergestellt, jedes ist ein UNIKAT. Der Künstler macht alles selbst, angefangen von der Tonmischung bis zur Montage auf verschiedene Sockelarten.

    Hans-Peter Mader, Jahrgang 1951, ist ein vielseitiger Künstler,
    Keramiker, Architekt, Restaurator, Landschaftsgestalter. Er studierte Architektur in Weimar und anschließend Plastik/Keramik an der Kunsthochschule Berlin/Weißensee.

    Heute ist er ein erfolgreicher Gestalter, der weit über die Grenze Thüringens anerkannt ist. Sein Werk präsentiert er in einer Vielzahl von Ausstellungen im In-und Ausland.

  • Heinrich Brockmeier wurde 1938 in Berlin geboren.
    Seit 1969 ist er als Bildhauer tätig.

    Seine Heirat mit der Malerin Uschi Klaas im Jahre 1988 führte zu einer, gemeinsamen künstlerischen Ausdrucksform des gemeinsamen Gestaltens, und doch bleibt allen Arbeiten die jeweilige Individualität des Schaffenden erhalten.

    Olaf Jaeschke verbindet mit dem Künstler Heinrich Brockmeier eine langjährige Freundschaft.

  • wurde am 24.07.1943 in der Brünn (CSFR) geboren. Ab 1961 studierte er an der Werbefachschule in Dortmund das Fach Graphik und Design. 1963 besuchte der Künstler die Werkfachschule in Dortmund, anschließend unternahm er ausgedehnte Reisen ins Ausland. Später schrieb Menzinger sich als Gastschüler an der Königlichen Akademie in Gent (Belgien) ein. Anschließend zunächst als freier Graphiker tätig, widmete er sich dann den Farben der Malerei. Die vielfältigen Impressionen des Lichtes in der Landschaft auf zu spüren und in Farbe umzusetzen ist ein zentrales Stilmotiv in seinen Werken. In einer Kombination von Spachtel- und Pinseltechnik in Öl verleiht der Künstler seinen meist landschaftlichen Motiven einen Reiz schummriger Stimmung verbunden mit oft südlichem Charme. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Er begann seine künstlerische Laufbahn an der Werkkunstschule in Dortmund. Unter anderem war er Schüler von Professor O. Hilpert an der Königlichen Akademie, Gent. Zahlreiche Studienreisen beeinflussten Menzingers Arbeit. So entstanden unter seinen Händen vorwiegend impressionistische Landschaften von starker Ausdruckskraft. Ausstellungen im In-und Ausland zeugen von der Beliebtheit seiner Arbeiten.

  • Helge SchneiderHelge Schneiders Zeichnungen, die sich durch Einfachheit und einen rasanten Stil auszeichnen, finden sich auf den Covers fast aller seiner Alben, in den „Kommissar Schneider“-Büchern sowie häufig auf seinen Plakaten. Oft werden Musikstücke und Erzählungen illustriert oder Bandmitglieder skizziert porträtiert.

    Das Malen dagegen ist ein Teil im Werk Schneiders, den er bisher kaum öffentlich gemacht hat. Helge Schneiders Stil zeichnet sich durch flächige Farbigkeit und das unvermittelte Auftauchen fratzenhafter Gesichter, vergleichbar denen in seinen Zeichnungen.

  • HermanGeboren 1959 in Paderborn.
    Markenzeichen: Ecken und Kanten.
    Hermans Kunstwerke entstehen meistens in Öl oder Acryl auf Leinwand, manchmal auch auf Holz oder was ihm sonst noch unter die Finger kommt.

    Sogar die Außenkanten der Leinwand bezieht Herman in seine Werke mit ein, so dass dann eigentlich kein Rahmen mehr nötig ist.

  • James RizziRizzi wurde 1950 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Bereits während seines Studiums beschäftigte er sich mit der Kombination von Malerei und Skulptur und entwickelte schließlich die von ihm häufig verwendete Technik der 3-D-Grafik. Rizzi hat sich bereits mehrmals in Kooperation mit Deutschen Organisationen für wohltätige Zwecke engagiert. Der Galerist Olaf Jaeschke gab James Rizzi den Anstoß für das in Braunschweig errichtete ”Happy Rizzi-House” - eine begehbare und permanent bewohnte Skulptur von Weltruf.

    James Rizzi starb am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26. Dezember 2011 im Alter von 61 Jahren in seinem New Yorker Atelier.

     

     

     

     

     

     

     

  • Sein Vater war Hüttenarbeiter, Alkoholiker und prügelte seine Familie. Seine Mutter war streng religiös katholisch. Janosch wuchs bei seinen Großeltern in einer Bergarbeitersiedlung auf, bis sich seine Eltern eine eigene Wohnung leisten konnten. Mit dreizehn erkrankte er an Gelbsucht, die mit selbst gebranntem Schnaps „behandelt“ wurde.

    1944 erhielt er eine Lehrstelle zum Schmied und arbeitete in einer Schlosserei („Meine beste und allerwichtigste Zeit im Leben, denn man brachte mir den wichtigsten Satz meines Lebens bei: es gibt nichts, was nicht geht“ aus Von dem Glück, als Herr Janosch überlebt zu haben). Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Heimkehr seines Vaters 1946 flüchteten die Eltern mit ihm nach Westdeutschland. Janosch arbeitete in der Nähe von Oldenburg in Textilfabriken und besuchte eine Textilfachschule in Krefeld, wo er an einem Lehrgang für Musterzeichnen bei dem Paul Klee - Schüler Gerhard Kadow teilnahm.

    Nach einem Aufenthalt in Paris zog er 1953 nach München, wo er an der Akademie der Bildenden Künste unter anderem bei Ernst Geitlinger studierte, aber sein Kunststudium wegen „mangelnder Begabung“ nach einigen Probesemestern abbrechen musste. Danach arbeitete er als freischaffender Künstler. 1956 begann seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton. Ein Freund riet ihm, aus seinen Zeichnungen ein Kinderbuch zu machen - und sein Verleger Georg Lentz, sich "Janosch" zu nennen. 1960 erschien sein erstes Kinderbuch Die Geschichte von Valek dem Pferd bei dem mit ihm befreundeten Verleger, 1970 sein erster Roman Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm.

    1980 zog Janosch, ursprünglich zur Erholung von einer Krankheit, in ein Haus in den Bergen von Teneriffa, das er aber bald zu seinem ständigen Wohnort wählt. In einem Interview mit der Allgemeinen Zeitung Mainz (9. März 2006) bekennt sich Janosch auf die Frage, warum er so ungern Interviews gebe, ausdrücklich als Autist.

    Einige seiner bekanntesten Figuren sind beispielsweise Schnuddel oder die Tigerente, die zusammen mit dem Tiger und dem Bären in Post für den Tiger, Oh, wie schön ist Panama und Ich mach dich gesund, sagte der Bär auftrat. Janosch zeichnet und schreibt jedoch nicht nur Kinderbücher. In seinen Büchern für Erwachsene verarbeitet er mit augenzwinkerndem Blick unter anderem Erlebnisse seiner Kindheit. Die Ablehnung gottesfürchtiger Religiosität, die Befürwortung familiärer Beziehungen, Freundschaft und die Frage nach dem Sinn des Lebens sind immer wieder Thema für ihn.

    Seine Charaktere beschreibt er mit Liebe zum Detail, voller Humor und geht trotzdem nicht immer schonend mit ihnen um. Seine Sprache ist einfühlsam und ironisch zugleich und lässt beim Lesen den eigenen Gefühlen in ihrer ganzen Vielfalt Raum. Er ist neben Joseph von Eichendorff einer der international bekannten Söhne Oberschlesiens Von Janosch sind bislang über 150 Bücher erschienen, die in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden.

    Janosch gehört dem Beirat der religionskritischen Giordano Bruno Stiftung an, für die er kirchenkritische Satirezeichnungen anfertigte. Auch ist er Unterstützer der „Spatzenkampagne“ der Deutschen Wildtier Stiftung. Als Begründung für sein Engagement gibt er an, in gewisser Weise eine Schuld wieder gut machen zu müssen, da sein Vater Vogelfänger gewesen sei.

  • Jörg DöringGeboren in den wilden 60ziger Jahren, im Ruhrgebiet. Große Werke entstehen,
    aber nur was das Format betrifft...
    Inhalte?
    Motive?
    Stil?...
    Kein Kommentar!

    1987 das erste Atelier in Essen. Groß, nass, kalt, leer aber billig. 1995 der Umzug nach Düsseldorf und verschiedene Ausstellungen in München, Hamburg, Zürich, London. Das war der Sprung von Regional zu National. 2002 Atelier am Meer, Strand vor der Tür, Sonne...

     

     

     

     

     

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    Jörg Extra,1960 in Köln geboren, studierte von 1981 bis 1986 Visuelle Kommunikation an der Bergischen Universität Wuppertal. Nach dem Abschluss des Diplomstudiengangs (Schwerpunkt: Freie Malerei und Illustration) ist Jörg Extra als freiberuflicher Illustrator und freischaffender Künstler unterwegs, 1986 bis 1990 in verschiedenen Agenturen als Grafikdesigner. Seit 1990 bis heute arbeitet er als freischaffender Künstler und selbstständiger Illustrator.

    Seine Werke wurden schon in diversen Wirtschaftsmagazinen wie Capital, Manager Magazin und Wirtschaftswoche veröffentlicht.

    Aus der Ferne betrachtet sieht es aus als wären seine Kunstwerke Fotos,  Fotorealismus genannt. Jörg Extra reiste extra in die USA nach New York um hier eine Serie von Kunstwerken zu erstellen.

    Typische Straßenbilder, das war sein Ziel. Jörg Extra bleibt stundenlang an diversen Stellen um das Geschehen zu beobachten, immer die Kamera schussbereit, um im richtigen Moment die Vorlage für seine Kunstwerke einzufangen. Das Ergebnis waren mehrere hundert Fotos von alltäglichen Straßenmotiven in den unterschiedlichsten Stadteilen wie Haarlem, China Town, Queens und der Central Park. Diese Fotos nimmt Jörg Extra als Grundlage für seine Kunstgemälde. „Ich weiß sofort, welche Aufnahmen ich später in ein Bild umsetzen werde.“, so Jörg Extra. Das ist die Grundlage seines Schaffens, authentische Zeugnisse der Wirklichkeit.

     

  • Der Künstler wurde 1949 in Altenberg als Sohn des Tischlermeisters Johannes Berger geboren. Von 1975bis 1981 studierte er Malerei in München. Anschließend unternahm er Studienreisen nach Italien und Frankreich. Zunächst beschäftigte Leander sich mit norddeutscher Landschaft in unrealistischer Form. Während seiner Reisen wandelten sich seine Landschaften in Architektur- und Landschaftsdarstellungen. Er lernte, die sich anbietende Kubisierungsmöglichkeit der Fläche konsequent zu nutzen. Neben den üblichen Malmaterialien kam ungewöhnliches, unterschiedliches Material zum Einsatz. Was er darstellt, und wie er es umsetzt, macht ihn zu einem der wichtigsten Maler der Gegenwart.

  • Manuela Knauthave we met before?

    Manuela Karin Knaut Jahrgang 1970, geboren in Bad Hersfeld, freischaffende Künstlerin, lebt und arbeitet in Braunschweig. Seit 2003 Mitglied im Bund
    Bildender Künstler und in der Association Internationale des Arts Plastiques. Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen u.a. in Deutschland, den USA, Österreich, Schweiz, England, Israel.

    Seit 1990 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Ausbildung: Studium der Kunstpädagogik, (Schwerpunkt Malerei, Kunstvermittlung und Museumspädagogik) an der Justus-Liebig-Universität Gießen, anschließend Tätigkeiten als Kunstvermittlerin, Autorin, Universitätsdozentin.

    Ausstellungen 2014 (bisherige Planung)

    „Artgeschoss“,Internationale Gruppenausstellung, Wolfenbüttel, Realisation einer schwimmenden Installation vor dem Schloss Wolfenbüttel „Have we met before?“ Einzelausstellung in Hannover Galerie Tornby, Tversted, Dänemark, Malerei.

    Kunstwettbewerb: Blaue Nacht“, Nürnberg, Realisation der Lichtinstallation „The old ladies“ im öffentlichen städtischen Raum „Intensivstation“ Jahresausstellung des BBK Braunschweig, raumLABOR, Braunschweig, Malerei „Drei Schlüssel zum Glück“, Gruppenausstellung in der Braunschweigischen Landessparkasse, Video und Malerei auf Fotografie.

    Einzel- und Gruppenausstellungen seit 1990 (Auswahl)

    Kunsthalle Cloppenburg,Community Center Art Gallery, Kiryat Tivon(Israel), Jim Weber Fine Art Gallery,( Marble Falls, USA), Kyrgyz National Museum of Fine Art(Bishkek, Kyrgyztan), Galerie VorOrtOst Leipzig, Allgemeiner Konsumverein (Braunschweig), Palais Rastede, Galerie im Stammelbachspeicher (Hildesheim), Schloss Friedewald, Museum der Stadt Bad Hersfeld, Ostrale / internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste (Dresden), Kunst Quartier (Osnabrück), Kunstsalon Schopenhauer (Frankfurt am Main), Galerie Somschor (Hamburg), Galerie Artlantis (Bad Homburg), Galerie Jaeschke (Braunschweig)

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    Der in Kabul/Afghanistan geborene und in Berlin lebende Maler Manzur Kargar beschäftigt sich in seiner Malerei ausschließlich mit Bildern aus der medialen Welt. „Ich bin nicht auf der Suche nach der Wahrheit, sondern nach dem schönen Schein“, so der Künstler. Für Kargar ist die Welt, wie sie in den Medien erscheint – geschönt, irreal, dramatisch, verführerisch, erschreckend, bizarr und glamourös – unsere allgegenwärtige Wahrheit. In dieser Welt findet er eine schier unerschöpfliche Ressource an Vorlagen für seine Bildthemen.

    Während Kargar sich in der FACES Serie mit einer zeitgenössischen Form des Portraits auseinandersetzte und in den ZAPPING SERIES Bilder aus der Fernsehwerbung malerisch thematisierte, sucht der Künstler nun in SPLENDID einen weiter gefassten und freieren Zugang zu seinem Sujet. Immer noch ausgehend von „Fundstücken“ aus der Werbung, komponiert Kargar nun Objekte, Szenen oder grafische Elemente collagenhaft auf der Leinwandoberfläche zu einem Bild. Motive, die uns allen vertraut sind, erscheinen aus ihrem Kontext gerissen in einem neuen Zusammenhang und versetzen uns in einen Zustand der Irritation. Hyperrealistisch und aufwändig in einer mehrschichtigen Technik gemalt, kann der Betrachter sich dem Sog dieser großformatigen und stark farbigen Arbeiten kaum entziehen.

     

    Curiculum Vitae

    1965 geboren in Kabul/Afganistan
    1970 Umzug nach Deutschland, West Berlin
    1980 - 1990 Musiker und Komponist in verschiedenen Band-Projekten
    1988 - 1991 Studium der Malerei an der HBK Braunschweig bei Prof. Hermann Albert
    1991 - 1994 Studium der Malerei HdK Berlin bei Prof. K. H. Hödicke
    seit 1992 freischaffend tätig
    seit 1996 temporäre Arbeitsaufenthalte in den USA (LA und New York)
    2006 Mitbegründer des Projektraums BEAT. Galerie für Zeitgenössische Kunst in Berlin

     

     

  • Markus LüpertzMarkus Lüpertz, einer der bekannteten deutschen Künstler der Gegenwart, ist ein Maler, Bildhauer und Grafiker.

    Lüpertz geht es um das Wesen der Figur als ein zumeist kraftvolles, sinnliches, weiches Bauwerk aus Schenkeln, Bauch, Armen und Kopf als statuarische Körperarchitektur.

  • Max Grimm01.08.1986 in Magdeburg geboren
    Schulische Ausbildung; Freie Waldorfschule Magdeburg
    Berufliche Ausbildung: gestaltungstechnischer Assistent
    Schwerpunkt Grafik/Design
    Fachhochschulreife

    Ausstellungen: 12/2006 Galerie Ulrich Grimm in Magdeburg

    04/2007 Ausstellung der 10 Nominierten des HO-Jugendkunstpreises Sachsen Anhalt,
    Gewinner des dritten Platzes

    03/2008 Klausur der Berufsbildenden Schulen Haldensleben

    09/2008 Flurgalerie Eisenbart (Magdeburg)

    03/2009 Landesfunkhaus mdr

    02/2010 Kunstwerkstatt (Magdeburg)

    06/2010 Galerie Jaeschke (Braunschweig)

    10/2010 Galerie Süd (Magdeburg)

    11/2010 Galerie Bartscht (Berlin)

    08/2011 Moritzhof (Magdeburg)

    10/2011 Art Fair Europe mit Art 28 (Nürnberg)

    01/07/2012 Galerie am Kettwiger Tor (Essen)

    10-12/2013 Atelieraufenthalt in Kapstadt

    01/2014 Galerie Jaeschke Braunschweig

    Sonstiges: Aufträge zur Gestaltung von Gebäudefassaden der Städtischen
    Werke Magdeburg im öffentlichen Raum sowie für die Stiftung krebskranker
    Kinder, der Blutbank des Universitätsklinikums Magdeburg und das Puppentheater
    der Stadt Magdeburg

  • Max Struwe

    1953: geboren in Baden-Baden

    1974 – 1978: Kunst- und Philosophiestudium an der Pädagogischen
    Hochschule, Karlsruhe

    1978 – 1986: Architekturstudium in Karlsruhe und München

    Dozent in Karlsruhe und Pforzheim: Landschaftsaquarellieren und Aktzeichnen

    1986 – 1999: Arbeit als Architekt in München, Salzburg und Rostock

    1999: Gründung von „Palette-Ostsee“, Kreativkurse in den Ferien
    Mitbegründer der Rostocker Ateliergemeinschaft Kulturgüterbahnhof

    seit 1999: Lehrer für figürliches Malen und Aquarellmalerei, Dozent an verschiedenen Sommerakademien

    Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland

    Max Struwe lebt und arbeitet in Rostock.

    Als Max Struwe nach Rostock kam, war er von der weiten, unverbauten Landschaft begeistert. Das Licht der Ostseeküste inspirierte ihn, sich nach langen Jahren wieder der Malerei zu widmen.

    In seinen leuchtstarken Aquarellen sind es vor allem die Fließtechniken, die den Betrachter faszinieren. Die duftige und leichte Farbigkeit besticht ebenso wie die gekonnte Darstellung der Natur- und Landschaftsmotive. Geschickt werden hohe Prägnanz und realistische Elemente mit Abstraktion und Vereinfachung kombiniert.

    Handwerk und Handwerkszeug sind für Max Struwe wesentliche Elemente seiner Kunst. Die spezifische Papieroberfläche, die Eigenschaften der gewählten Pigmente und Trocknungsprozesse werden von ihm sehr bewusst ausgewählt und spielen für die Qualität der meist kleinformatigen Arbeiten eine große Rolle.

     

  • Monika Kaiblinger1954 in München geboren, studierte Malerei am Lehrstuhl für Kunsterziehung an der Universität München, wo sie dann auch einen Lehrauftrag für Malerei bekam und schließlich ihre Laufbahn als freischaffende Malerin einschlug.

    Ihr zweites Leben ist der Tanz. Vor ca. 20 Jahren entdeckte sie als eine der ersten Frauen in Deutschland den Orientalischen Tanz. Sie gründete das ‘Zentrum für Orientalischen Tanz‘, die bis heute die größte Tanzschule für diese exotische Tanzrichtung.

    Mit diesen beiden Berufungen - Tanz und Malerei - hat Monika Kaiblinger eine Lebensform gefunden, bei der eines Ins andere greift, Ausdrucksweisen, die sich gegenseitig ergänzen und befruchten. So sind in der Tat auch ihre Bilder sehr bewegt. Auf der Suche nach neuen Inspirationen für Tanz und Malerei bereiste sie fast die ganze Welt, Die letzten Reisen gingen in die Karibik, wo sie angeregt von Sonne und Licht, Leichtlebigkeit, Lebensfreude und vor allem den Tanztraditionen ihre aktuellen Bilder malte.

    Ihr Thema: Frauen - tanzende Frauen, lachende Frauen, verführerisch, offenherzig, breitbeinig - oder stumme Frauen, versteckt, scheu, lauernd, beobachtend. Aber immer sind es kraftvolle Frauen, mit starken Schenkeln, fordernden Lippen und spitzen, bedrohlichen Brüsten - Waffen. Die schwarze Frau als ein Symbol für weibliche Urkraft, Sexualität und Bedrohlichkeit. Der bewegte Körper als Zeichen der Lebendigkeit.

    Monika Kaiblinger Monika Kaiblinger ist eine positive, lebensbejahendeMonika Kaiblinger ist eine positive, lebensbejahende Malerin, die in ihren Bildern das Fröhliche, das Sinnliche und Lustvolle ausdrückt. Sie sieht die weibliche Stärke in der Anziehungs- und Verführungskraft. Ihre Frauen sind nur scheinbare Lustobjekte, sie sind gewappnet, und gegebenenfalls bereit zum Kampf. Nur selten tauchen Männer in ihren Bildern auf, dann sind sie Im Hintergrund, an den Rand geschoben, in eine passive Rolle gedrängt. Meistens ist kein Platz mehr für sie auf dem Bild. Malerin, die in ihren Bildern das Fröhliche, das Sinnliche und Lustvolle ausdrückt. Sie sieht die weibliche Stärke in der Anziehungs- und Verführungskraft. Ihre Frauen sind nur scheinbare Lustobjekte, sie sind gewappnet, und gegebenenfalls bereit zum Kampf. Nur selten tauchen Männer in ihren Bildern auf, dann sind sie Im Hintergrund, an den Rand geschoben, in eine passive Rolle gedrängt. Meistens ist kein Platz mehr für sie auf dem Bild.

    Ihre Bilder werden von den Farben ausgehend komponiert. Farben - starke Farben, rot-gelb-blau-grün in allen Variationen, optimistische Farben, Farben, die trotz ihrer konkurrierenden Kraft immer in Harmonie nebeneinander stehen, sich gegenseitig oft zu einem furiosen Farbenrausch steigern. Ein unruhiger Pinselstrich, immer wieder wird Vorhandenes übermalt, verändert, Flächen des Untergrundes bleiben stehen und bilden so die Oberfläche – das Unten wird zum Oben. Perspektive und Räumlichkeit sind aufgehoben, oft wird der eigentliche Hintergrund so nach vorne gerückt, dass er gleichberechtigt neben dem Hauptmotiv steht.

      

  • Nando Kallweit„Eigentlich sind es immer die Reflexionen der Menschen in den verschiedensten Beziehungen. Das ist das spannendste Thema, da es alle Menschen erreicht und bewegt.“

    Der Mensch steht immer im Mittelpunkt seiner Arbeiten, wobei Kallweit Grundtypen entwickelt, die vielfältig variieren.

    Kallweits Werkzeug ist fast ausschließlich die Kettensäge. Mit ihr gestaltet er die ganz kleinen und die bis zu 10 Meter hohe Skulpturen – mit enormem Kraftaufwand und äußerster Konzentration.

    Die Oberfläche, die die Spuren der Kettensäge offen zur Schau trägt, aber durch die doch ein sehr realistischen Eindruck der Figuren durch Haltung und Konturführung entsteht, ist oftmals rau und kantig und trotzdem weich in den Konturen. Die Kettensäge bewahrt ihn aber auch davor sich in den Details zu verlieren, wo doch die Andeutung von Bewegung und Form die sinnliche Gewalt von Kunst ausmacht.

    Zu den Besonderheiten seines künstlerischen Denk- und Arbeitsprozesses gehört, dass er die natürlichen Bewegungen des Holzes mit in den Gestaltungsprozess einfließen lässt und die damit einher gehenden Formveränderungen integraler Bestandteil des Kunstwerks werden.

    Aus der Arbeit am Thema Mensch und der Auffächerung des Themas entwickelte sich der Bereich der Installation.

    Die Skulpturen wurden unter Einbeziehung des Raumes mit anderen Materialien in einen erweiterten Kontext gestellt, was weiterhin ein interessanter Zwischenbereich beim jeweiligen Ausstellungskonzept bleibt.

    Aus verschiedenen Materialien gestaltet der Künstler an geeigneten Orten raumgreifende Objekte die sich als temporäre Installationen verstehen. Sein Hauptanliegen ist es die Aufmerksamkeit auf das Thema Mensch zu lenken. Dadurch ist es ihm gelungen stark in Erscheinung zu treten und mit seinen Installationen eine sehr breite Öffentlichkeit zu erreichen.

    Nando Kallweit möchte durch die Anziehungskraft einer bestechenden äußeren Form - im Sinne von Poesie - das Gefühl ansprechen und damit erreichen, dass sich der Betrachter für die Auseinandersetzung mit den jeweiligen Inhalten öffnet.

    Sein neuestes Arbeitsfeld sind großformatige Reliefs, entstanden aus der Idee den Menschen in Alltagssituationen zu zeigen auf eine andere Art und Weise als Fotos es tun.

    Das Verschmelzen von Zwei- und Dreidimensionalität und ein dialogisches Wechselspiel aus Licht und Schatten, Distanz und Nähe machen seine Holz- und Bronzearbeiten dynamisch und raumbestimmend.

  • Otmar Alt wurde 1940 in Werningerode geboren. Er studierte 1960 –1966 an der Hochschule für bildende Künste in Berlin und blieb dort auch tätig. Für sein Puzzle "König Wolke und seine grüne Ziege" erhielt er 1967 in München den Franz-Roh-Preis "Collage 67". 1969 beginnt er mit keramischen Plastiken; es folgt eine Ausstellung der Arbeiten im städtischen Museum Bonn. 1969 fertigt er auch Bronzeskulpturen. Nach dem großformatigen "Traumfenster" für seine Ausstellung in Berlin und einer Arbeit für die olympischen Spiele in München, beginnt Alt 1973 mit dem Entwurf von Schmuck. Neben zahlreichen architektonischen Ausgestaltungen und den Entwürfen für Bühnenbilder realisiert Alt ab 1989 auch Plastiken in Glas und Edelstahl. Ausstellungen von Otmar Alt sind seit 1967 fast ständig in der ganzen Bundesrepublik zu sehen. Die Schaffenskraft und Gestaltungsvielfalt dieses Künstlers findet in unseren Tagen kaum Vergleichbares.

  • Der Künstler wurde durch seine Konzeptkunst im öffentlichen Raum bekannt, die sich stets mit gesellschaftlichen, politischen und geschichtlichen Fragestellungen beschäftigt.

    Er studierte zunächst von 1975 bis 1979 an der Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main, dann mittels eines Stipendiums der Studienstiftung des deutschen Volkes von 1979 bis 1981 an der Hochschule für Bildende Künste Düsseldorf bei Klaus Rinke.

    1985 gründete er mit den Architekten Gabriela Seifert und Götz G. Stöckmann die Gruppe Formalhaut. Anfang der 1990er Jahre war Hörl Gastprofessor an der TU Graz. 1997 erhielt er den COLOGNE FINE ART-Preis. Seit 1999 hat er eine Professur für Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg inne, seit Oktober 2005 ist er Präsident der Akademie. Seine Werke finden sich in vielen Sammlungen und im öffentlichen Raum im In- und Ausland.
    Hörl beschäftigt sich in seinen Werken mit der Ästhetik der Alltagskultur. Er definiert den Begriff Skulptur als Organisationsprinzip und entdeckt dieses Prinzip in seiner Umgebung, in der viele Gegenstände des täglichen Gebrauchs standardisiert und normiert sind.

    Anlässlich der 350-Jahr-Feier der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg wurde Hörl eine besondere Ehrung durch seine Studenten zuteil. 350 Figurinen Hörls mit zwei Hasen, in Anspielung an sein wohl bekanntestes Werk, das „Große Hasenstück“, wurden unter dem Motto „350 Präsidenten für die Akademie“ angefertigt.

    Ottmar Hörl lebt und arbeitet in Nürnberg und Wertheim.

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    Hurra, endlich haben wir es geschafft, den geborenen Komiker Otto Waalkes davon zu überzeugen, dass seine in bisher unzugänglichen Oberstübchen und Unterschubladen schlummernden Bilder und Zeichnungen nicht länger im Verborgenen bleiben dürfen.

    Das Maleratelier ist Otto ja nicht fremd, jetzt hat er es wieder entdeckt und verbringt so manchen Tag darin, um mit Freude und Hingabe seine neuen Bilder zu Papier oder Leinwand zu bringen. Auf der Suche nach Ideen kreuzt und quert der Ostfriese durch die Kunstgeschichte und den Archipel seiner eigenen Erfindungen und fördert wahre Schätze zu Tage: Ottifanten in allen Lebenslagen tummeln sich ungewohnt farbenfroher Umgebung, und auch der Künstler selbst passt in diesen Rahmen, selbst dort, wo er herauszufallen droht.

    All diese Neuentdeckungen haben eines gemeinsam: die typische, für alle Fans unübersehbare Otto-Waalkes-Manier, deren Komik jede Kunstanstrengung so mühelos wirken lässt. Denn dass diese Komiker-Legende künstlerisch versiert ist, dürfte nicht nur für den Kenner bei so viel handwerklicher Fertigkeit und Detailverliebtheit spätestens auf den zweiten Blick offensichtlich sein.

    Ottos feurige Liebe zur Kunst entbrannte schon früh, und das keineswegs auf Sparflamme sondern so lichterloh, dass es für den jugendlichen Liebhaber nach dem Abitur nur eine Wahl gab: Freischaffend bildende Kunst studieren zu wollen. Auch als sein großer Traum am Studienplatzmangel zerplatzte, war Ottos Leidenschaft für die Malerei ungebrochen.

    So studierte er eben 8 Semester Kunstpädagogik. Schülern blieb der Kunstlehrer Otto Waalkes dann allerdings erspart, denn um sein Studium finanzieren zu können, hatte der sich inzwischen im Showgeschäft einen Namen gemacht: „Otto" wurde rasend rasch zum Begriff und seine musikalisch grundierten Standups immer erfolgreicher: Aus Hamburgs legendärem „Onkel Pö" ging´s ins Audimax und von da aus hinaus in den gesamten deutschlachenden Raum.

    Bei Hochschullehrern wie Bazon Brock und Rudolf Hausner entwickelte der Student Waalkes zeitgleich seine künstlerische Begabung, wohl wissend, dass die angestrebte Perfektion für ihn genauso wenig erreichbar sein würde, wie für die Meister aller Zeiten und Malklassen.

    Erhalten hat sich aus Ottos Frühwerk unter anderem ein „Junges Mädchen mit Schal und Pelzmütze", das auf altmeisterliche Art den Stand seiner handwerklichen Ausbildung dokumentiert, indem es dem Betrachter die Illusion vermittelt, die einzelnen Wollfäden anfassen zu können und die Leichtigkeit des Seidenschals fühlen zu können.

    Seine Malstil hat sich über 40 Jahre selbstverständlich verändert und weiterentwickelt: Der Otto-Stil ist lockerer und variabler geworden, so dass jedes einzelne seiner Bilder für eine spezielle Überraschung gut ist. Wenn das so weitergeht wird die deutsche Kunstgeschichte vielleicht nicht ganz umgeschrieben, zumindest aber um eine ottifantastische Fußnote ergänzt werden müssen.

     

  • Paul ThierryEin einzigartiger Röntgenologe der Pop-Art. Röntgenbilder dienen der Diagnose. Sie machen sichtbar, was für das Auge ansonsten im Verborgenen ruht. Licht und Schatten in den Folien sind der Schlüssel zu medizinischen Befunden. Mit seinen Röntgenbildern hinter Acrylglas liefert Paul Thierry künstlerische Diagnosen. Transparent macht der außergewöhnliche Künstler das Leben von Stars, die zu Mythen wurden. Die Vita von Michael Jackson hat Paul Thierry ebenso durchleuchtet wie den Aufstieg von Marilyn Monroe, Romy Schneider und des Generationen-Idols John-F. Kennedy. Sichtbar macht Paul Thierry grandiose Karrieren, gesellschaftlichen Glanz und glamouröse Verklärung. Wir erleben publikumswirksame Inszenierungen und das schmerzhafte Finale, den viel zu frühen Tod. Den Tränen zum Trotz erfolgt die Auferstehung als Legende. Paul Thierry überträgt mit technischer Raffinesse spektakuläre Pressefotos und eigene Lichtbilder aus seinem 80.000 Aufnahmen umfassenden Archiv auf ein spezielles Gel zwischen zwei Acrylglasscheiben. Diese gefangene Gelatine gestattet experimentelle Ergänzungen mit Farben und gemalten Symbolen. Thierry lässt spannungsreiche „Schichtaufnahmen“ entstehen. Seine durchsichtigen Montagen enthalten komprimierte Lebensläufe. Ins Blickfeld rückt er Konzentrate aus den Höhepunkten himmelsstürmender Karrieren. Paul Thierry, dieser meisterhafte Röntgenologe der Pop-Art, dokumentiert, wie ein Mythos entsteht und zur Legende wird. In Dramatal bei Gleiwitz war der 1960 geborene Künstler mit dem Geburtsnamen Peter Bednorz ein Meisterschüler von Professor Lorenz. Den akademischen Erwartungen wurde er mehr als gerecht. Doch seine weitere Entwicklung verlangte nach politischer Freiheit und so wechselte der Hochbegabte 1987 in den Westen Europas, um ungefiltert die Kunstströmungen der zeitgenössischen Moderne aufnehmen zu können. Zielorientiert baute er in Deutschland seine Karriere auf. In der Kunstszene war er bald etabliert. Seine Werke hielten Einzug in exquisite Sammlungen und gehören zu den Schaustücken öffentlicher Institutionen. Die Bundesregierung erwarb ein Bild von ihm, nachdem das Auswärtige Amt auf eine Interpretation zur Wiedervereinigung aufmerksam geworden war.

    Das weltberühmte Sieben-Sterne-Hotel „Burj Al Arab“ übernahm eine imponierende Darstellung, die der Künstler dem architektonischem Glanzstück an der Jumeirah Beach in Dubai gewidmet hatte. Paul Thierry-Inbegriff für technisch raffinierte Gestaltungen gesellschaftlicher Traditionen und Innovationen-geht mit Acrylglasbildern, die über ein geheimnisvolles Gel reproduzierte Zeitdokumente und farbige Ergänzungen aufnehmen, einen individuellen Weg. Erzeugt werden faszinierende Impressionen sich überlagernder Reflexionen. Paul Thierrys Abstraktionen, die Farben und Formen in einen virtuellen Einklang bringen, sind magisch wirkende Inszenierungen. In die Acrylglas-Ebenen integrierte Formreduktionen kennzeichnen strenge Ästhetik. Tauchen gekrönte Häupter der Popkultur auf, erhalten die Transparenten Konstruktionen mystische Komponenten.

  • Seine Themen waren Ironie und Skepsis, Eros, Extase und auch der Tod.
    Geboren wurde Paul Wunderlich in Eberswalde bei Berlin.

    Wunderlich studierte in Hamburg an der Kunsthochschule.
    Nach einem Aufenthalt in Paris kehrte er 1963 als Professor für Malerei zurück nach Hamburg.
    Ab 1968 lebte und arbeite er, nach Verzicht auf seine Professur, als freier Künstler.

    Mit seiner Frau lebte er in Hamburg und Südfrankreich.

    Er verstarb im Juni 2010.

  • Peter Linnenbrink, geboren 1941 in Dortmund, studierte in Amsterdam Grafik-Design.

    Der Künstler Peter Linnenbrink ist nicht nur durch seine Ölgemälde, die schon in diversen Ausstellungen standen, bekannt. Peter Linnenbrink gewann schon viele Design-Preise in seiner früheren Tätigkeit als Art-Director. Selbst die Schweizer Regierung gehört schon zum Kundenstamm von Peter Linnenbrink. Einst fertigte der studierte Designer stimmungsvolle Landschaftsaquarelle. Peter Linnenbrink arbeitete als erfolgreicher Grafik-Designer zuletzt in einer Düsseldorfer Werbeagentur. Erst 1995 begann Peter Linnenbrink seine freischaffende Tätigkeit als Kunstmaler. Für Peter Linnenbrink ist die Malerei mehr als eine Passion wobei die Natur und fotografische Vorlagen als Bildaufbau dienen. Erkennungszeichen von Peter Linnenbrink sind die kräftigen Farben. Selbst optische Begrenzungen werden durch Farbnuancen und Farbwechsel dargestellt.

    Zu den bekanntesten Kunstwerken von Peter Linnenbrink gehört unter anderem auch die „Stiere Pamplona“. Hier erlebt der Betrachter die Liebe zur Farbe von Peter Linnenbrink. Explosiv, modern aber auch anders. Peter Linnenbrink sagt von sich selbst: “Ich kann das Rad nicht neu erfinden, also male ich wie ich sehe.“

  • Petra Roes-Nickel1963 geboren in Wathlingen.
    Durch experimentelle Spiele mit Farben, Formen und Strukturen entstehen durch manuelle Arbeitsprozesse mit unterschiedlichsten Werkzeugen Bilderserien, die die Vielseitigkeit der Künstlerin widerspiegelt.
    Mit leuchtenden Farben und überraschenden Effekten erscheinen die meist großformatigen Farbtafeln sehr lebendig, leuchtend und organisch.

  • Ralf BohnenkampSchlicht und ergreifend
    Inspiriert von den berühmten Klassikern der abstrakten Moderne wie Mondrian, Rothko und Scully interpretiert Ralf Bohnenkamp den minimalistischen Leitspruch „Less is more“ auf völlig neue Art. Dabei verfolgt der Künstler weit mehr als die Prinzipien formaler Reinheit und klinischer Objektivität. Seine Motive wirken keineswegs kühl, sondern haben eine sehr emotionale und geradezu spirituelle Dimension. Nicht zuletzt aufgrund der schemenhaften Umrisse und mythisch anmutenden Farbschichtungen. Der gebürtige Essener, der neben Malerei auch Architektur studierte, fasziniert seit 1992 mit zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen sein Publikum.

  • Regina PoripDie Hamburger Künstlerin Regina Porip, 1966 geboren, bereichert unser Angebot um Motive aus Braunschweig. Die Werke entführen den Betrachter zu schönen, frischen Ansichten aus Braunschweig.
    Ihre Arbeiten sind Glicéedrucke auf Leinwand und zeigen moderne und gleichzeitig romantische Bilder aus Braunschweig.

  • Ren RongRen Rong wurde 1960 in nanjing/China geboren.
    1982 - 1986 Studium an der Kunstakademie in Nanjing.
    Anschließend 1986 Übersiedelte der Künstler nach Deutschland.

    Seine Markenzeichen sind polierte Edelstahlskulpturen oder rostige Eisenskulpturen.

    Ren Rong lebt und arbeitet in Deutschland und China.

  • Siegfried NeuenhausenSiegfried Neuenhausen, geboren 1931 in Dormagen, studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf und betrieb in Köln philosophische Studien. 1964 wurde er Professor an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig. Der große Vorzug, den man in den kleinen Bronzen von Neuenhausen entdeckt, ist durch ihre detailgetreue Gestaltung begründet, aber auch durch einen "Kritischen Realismus". Der Künstler hatte schon Ende der 60er Jahre, als er Multiples herstellte ein Interesse, Skulpturen in Auflage zu setzen. Dies entsprach seinem Wunsch, wenigstens ansatzweise für eine nicht elitäre Verbreitung des kostenaufwendigen Mediums Skulptur zu sorgen. Die "kleine Form" seiner Bronzen macht es möglich, diese überall im ganz privaten Bereich aufzustellen, sie also als Objekt stets bei sich zu haben. So werden diese Skulpturen für manchen zu Dialogpartnern. Neuenhausens seit Ende der 70er Jahre immer umfangreicher gewordene Serie der kleinen Bronzen bewegt sich im Spannungsfeld zwischen dem "Sich Erheben" und dem "Versinken".

  • Thomas Perl wurde 13.01.1962 in Köln geboren. Von 1981-1997 studierte er Zeichnen und Druckgrafik an der Fachhochschule in Münster, 1986 bekam er das Abschlussdiplom, danach beschäftigte er sich intensiv mit der Bildhauerei und nahm Stunden bei Prof. J. Heydemann und Ernst Schlüter.

    Während des Studiums veranstaltete Perl zahlreiche vielbeachtete Einzelausstellungen. Thomas Perl erhielt 1984 und 1987 ein Stipendium der Aldegrever-Gesellschaft im Bereich Druckgrafik, 1987 im Bergbau (Zeichnen unter Tage). 1986 schloss er sein Studium mit dem Staatsexamen ab. 1989 wurde er durch die Galerie Osper Köln gefördert, indem selben Jahr heiratete er. 1990 begann die Zusammenarbeit mit der Galerie Jaeschke, außerdem erhielt er einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Fachhochschule Münster.

    Perl ist ein vehementer Protagonist der Urtugenden des "Informell". Seine gestische Spontaneität ist gepaart mit einem sicheren formalästhetischen Instinkt - eine Dokumentation seiner inneren Befindlichkeit. Gegenständliche Darstellungsformen und rational reflektierte Denkprozesse treten in den Hintergrund, um die spontane Mitteilung nicht um ihrer Sinnlichkeit zu berauben. Seine Urlaubseindrücke (Spanien, Frankreich, Dänemark) und erlebte Situationen spiegeln sich in seinen Arbeiten wieder.

    Perl studiert Umgebungen, um z.B. in seinen Bildern die Kraft des Wassers durch Erosion und die dadurch hervorgerufene Strukturierung und Formbildung in seiner Interpretation darzustellen. Es handelt sich dabei um Gestaltungen, die aus der spannungsvollen Auseinandersetzung des Aufeinanderwirkens unterschiedlicher Energien und Materialien hervorgerufen werden. Perl geht jedoch noch weiter, indem er die Natur selbst zur Entstehung seiner Bilder heranzieht, wenn er mit Sand, Erde oder Ton seine Blätter färbt. 1994 begann er Anfertigungen von mehreren Lithografien, bei der Firma Mathieu AG in Dielsdorf und die Zusammenarbeit mit der Galerie Alexander E. Räber in Zürich. 1997 veröffentlichte Perl die Künstlermonografie, Autor Gerd Biegel. 2000-2001 bekam er von der Universität Paderborn einen Lehrauftrag, Zeichnerische Darstellung. Seit 2012 gibt es seine konfigurierbaren Stahlskulpturen.

  • Udo LindenbergDen meisten Menschen ist Udo Lindenberg nur als Sänger bekannt, aber eine 2. Karriere startete er als Maler. Mit Hilfe von Eierlikör, Blue Curaçau und anderen alkoholischen Getränken malt er seine „Likörelle“ - der Begriff stammt natürlich von ihm selbst.
    In den Bildern findet man bekannte Szenen wie den Sonderzug, die Andrea Doria, den Panik Pianeur oder seinen Tagesablauf.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Ulrik Happy DannenbergWie er es schon durch seinen Namen vermittelt, beschäftigt sich Dannenberg mit dem Glück und dessen Symbolik in der heutigen Konsumgesellschaft. Doch wie lange hält das Glück an? Die Frage nach der Dauer und der Echtheit des Glücksgefühls durch Konsum ist das zentrale Thema von Ulrik Happy Dannenberg. Mit seinen Süßwaren-Skulpturen und Bildern ironisiert der Künstler diesen Konsumzwang und treibt ihn auf die Spitze.

    So echt wirken all diese Leckereien, dass die Lust am Genuss und der Frust, diese hier nicht zu befriedigen, aufeinander treffen. „Kein Produkt wird so sehr mit dem Image verknüpft, unkomplizierten Genuss und schnelle Befriedigung zu verschaffen, wie Süßigkeiten. Sie sehen toll aus, schmecken lecker und machen glücklich, kurz gesagt: schön + lecker = happy.“ So sagt es der Künstler selbst. Ulrik Happy Dannenberg, der 1963 in Wanne Eickel geboren wurde und heute in Bremen lebt und arbeitet, hat umfangreiche Studien und Ausbildungen hinter sich. Nach dem Studium der Kunstgeschichte in München absolvierte er eine Ausbildung zum Stukkateur, besuchte eine Fachschule für das Holzbildhauer-handwerk und studierte Skulptur und Raumkonzepte in Dresden.

    Ihm gelingt es, die Echtheit und Sinnlichkeit der einzelnen Leckereien in allen Formen und Größen darzustellen. Mal nutzt der Künstler die echten Süßigkeiten, um sie unerreichbar in Gießharz zu Bildobjekten werden zu lassen. Doch stellt er die einzelnen kleinen Leckereien auch selbst her und bemalt sie entsprechend. Der visuelle Reiz, die glänzenden Formen und Farben, lassen den Betrachter die Süße und die Konsistenz schon fast spüren und schmecken.

    Doch geht es nicht allein um den Geschmack – wenn man etwa von der Süße des Lebens spricht, hat diese auch eine Bedeutung in der Poesie und der Liebe. In seinen neueren Arbeiten bringt Dannenberg die Süße auch mit Motiven aus der Religion in einen Zusammenhang, wie ein Heiliger in Bonbonfarben symbolisiert. Gleichzeitig werden Süßigkeiten als Bild der Heilserwartung wie Reliquien in gläsernen Kästen präsentiert und – um das Glück dauerhaft zu bewahren – in Fläschchen konserviert. „Die Kraft meiner Werke resultiert aus dem Umstand, dass das visuelle Angebot etwas verspricht, das es nicht halten will“, sagt Dannenberg.

     

  • DIE GALERIE JAESCHKE VERTRITT U. A. FOLGENDE KÜNSTLER

    Anna Flores,

    Geboren 1969 in Duisburg, Abitur am Landfermanngymnasium Duisburg, Ausbildung zur Schauwerbegestalterin, Abschlussprüfung  1. Platz an der Niederreihnischen

    Industrie- und Handelskammer, 7 Jahre Galerietätigkeit, Galerie Artwork, Duisburg,

    Galerie Grafic & Arts, Mülheim an der Ruhr, Freischaffende Künstlerin seit 1998.

    Ausstellungsbeteiligungen: PGM, München. Zimmermann & Heitmann, Dortmund.

    Grafic & Arts, Düsseldorf. Grafic & Arts Zeilgalerie, Frankfurt. Artbox Kunstevent, Schadowarkaden, Düsseldorf. Galerie Jaeschke, Braunschweig.Galerie Höfer, Port Andratx, Mallorca.

    Einzelausstellungen : Galerie 5 Mönchengladbach. Grafic & Arts Düsseldorf.

    Libertà, Essen. Grafic & Arts, Frankfurt.Reina Rana, Santanyi, Mallorca.

    Kunstpreis  Teba Art Award, Duisburg.

    Messebeteiligungen: Frankfurt, Birmingham GB, Brüssel B, Bologna I, New York USA, Atlanta USA

    Kunstdrucke, Grafiken, Karten, Papiere, Wandfliesen, werden Weltweit vertrieben

    Durch: Platin Art, Rosenhof, Villeroy & Boch, Deutschland, Rössler Papiere, Düren.

    MAP + Acte III, Holland, Paper Products, Deutschland.

  • Uschi KlaasUschi Klaas wurde am 1949 in Recklinghausen geboren. Sie ist diplomierte Objekt-Designerin und widmet sich besonders der Malerei, Collage, Gouache und dem Aquarell.

    Mit ihrem Mann, Heinrich Brockmeier, zusammen hatte sie auch zahlreiche Gruppenausstellungen, da sich ihre Bilder und seine Skulpturen gegenseitig hervorragend ergänzen.

  • Ute Eggeling wurde am 16.06.1957 in Braunschweig geboren. Schon früh hat sie sich der Kreativität verschrieben.
    Zunächst absolvierte sie ihre Ausbildung zur staatlich geprüften Modegestalterin im Bereich Modedesign.
    Dabei war ihr immer ein Anliegen, sich im künstlerischen Bereich weiter zu entfalten, z.B. indem sie mit Materialien wie Papier figurative Elemente schuf.

    Auch die Leidenschaft zur Fotographie begleitete sie stets. Mit fundiertem Wissen der Fotographie und der Ästhetik einer Modegestalterin erschuf sie Bilderwelten, die formale Strukturen zeigten.

    Sie studierte an der Ruhrakademie in Schwerte Fotographie und Design.
    Heute besteht ihr Schaffen aus der Verschmelzung von Stift, Farbe und der Technik der Fotographie.

     

  • Volker KühnDer 1948 geborene Künstler studierte von 1968 bis 1971 an der Hochschule für Gestaltung in Bremen bei Professor Schreiter. Seit 1972 hat Volker Kühn ein eigenes Atelier. Im Leopold-Hoesch-Museum Düren und im Kunstverein Unna stellte er 1973 das erste Mal seine kinetischen Lichtobjekte aus. 1974 erhielt Kühn den Förderpreis des Bremer Senats. Nach 1975 wendete er sich mehr und mehr der Zeichnung und Grafik zu. Ein Jahr später wurde er für seinen Beitrag zum Wettbewerb "Kunst im öffentlichen Raum" an der Hochschule Bremen mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

    Zahlreiche Ausstellungen nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern und Japan (Ausstellungstournee1986) begleiten Volker Kühns Schaffen. 1985 gestaltete Kühn die "Wertheim"- Fassade am Kurfürstendamm. Getragen von handwerklicher Meisterschaft schlagen Kühns "Schaukasten" offenbarende Töne an, die sich aus naiv scheinenden realistischen Momenten, gepaart mit Poesie, fast zwangsläufig zu ergeben scheinen und doch die ordnende Hand entdecken.

    Es drängt sich dem Betrachter der Eindruck eines malträtierten, weil auf der einen Seite hellsichtigen, auf der anderen aber aus demselben Grund pessimistischen Geistes auf, der satirisch überzeichnet ist und vielleicht, dank seines menschenfreundlichen Standpunktes, doch nicht alles sagt.

    Eine unterhaltsame, entlarvende, bohrende Schau- je nach dem Standpunkt des Betrachters.

  • Wilhelm SchloteWilhelm Schlote geboren am 4. März 1946 in Lüdenscheid
    Von 1979 - 1993 lebte Wilhelm Schlote mit seiner Familie als Freier Zeichner in Paris.
    Er arbeitete unter anderem mit César, Sonia Rykiel, Roland Topor etc.
    In diesen Jahren fiel Wilhelm Schlote in Deutschland besonders durch seine Stadtplakate auf.
    Nach Jahren, die er in Nizza verbracht hat, lebt und arbeitet er heute wieder auf der Ile St. Louis in Paris.

  • Wolfgang LoescheStudium der Malerei, FH-Bielefeld
    Studium der Politikwissenschaft, Universität Paderborn
    seit 1980 freischaffender Maler
    96-2002 Atelieraufenthalte in Brooklyn, New York
    96-2006 Atelieraufenthalte in der Werkstatt für Kunstlithografie -Matthieu-, Zürich
    2003 Atelieraufenthalt auf Mauritius
    2009 Atelieraufenthalt auf den Malediven

 


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Kontaktdaten

Web: www.galerie-jaeschke.de

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Adresse: Schuhstraße 42, 38100 Braunschweig

Fon: +49 531-243 12-0

Fax: +49 531-243 12-22

 

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